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PICCOlino
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Im
Transatlantischen Ideen-Wettbewerb
2005/2006 der Körber-Stiftung,
Hamburg, wurde „PICCOlino“
im Sommer 2006 mit einem Ideenpreis ausgezeichnet.
Unter dem Motto „Transitions in Life.
Hilfe bei Übergängen“ wurden
Ideen und Praxismodelle aus den USA gesucht,
die auch in Deutschland Menschen bei der Bewältigung
von Übergängen helfen können.
PICCO war der Meinung, dass sich gerade bei
der Adoption ein Übergang an den anderen
reiht - für die Eltern, vor allem aber
auch für die Kinder - und bewarb sich.
Denn Adoptivfamilien bei ihren
vielfältigen Übergängen, vom
kinderlosen Paar bzw. elternlosen Kind bis hin
zur kunterbunten Adoptivfamilie, Hilfestellung
zu leisten, ist die Aufgabe von PICCO
e.V. und von „PICCOlino“, seinem
Informationsmagazin.
Das Vorbild zu „PICCOlino“ lieferte
erstmals das US-amerikanische Magazin „Chao
Ban!“ (Vietnamesisch für „Hi
Friend!“), das es sich in den USA zur
Aufgabe gemacht hat, Adoptivfamilien mit Kindern
vietnamesischen Ursprungs auf ihrem Lebensweg
zu begleiten. Auch „PICCOlino“ informiert
Adoptiveltern, Adoptionsbewerber und Adoptionsinteressierte
rund um das Thema Adoption und verbindet sie
zu einem bundesweiten Adoptiv-Netzwerk, richtet
sich dabei aber nicht nur an Eltern mit Kindern
vietnamesischer Herkunft, sondern an Adoptivfamilien
mit Kindern aus der ganzen Welt.
Im Rahmen der Preisverleihung,
die am 26.06.2006 im Berliner Konzerthaus am
Gendarmenmarkt in Berlin stattfand, würdigte
Rita Süssmuth das Informationsmagazin
gleich zweimal in ihrer Festrede:
„(…) Projekte
wie dieses Magazin für Adoptiveltern können
eben viel stärker auf den Individualfall
eingehen und sind deswegen in ihrer Wirksamkeit
größer. Die Menschen merken: hier
bin ich genau an dem Punkt getroffen worden,
wo ich meine Probleme habe und Lösungen
brauche.“ Frau Süssmuth betonte des
Weiteren, dass für sie die Haltung der
einzelnen Preisträger beeindruckend war,
weil sie nicht darauf gewartet hatten, ein Angebot
zu bekommen, sondern selbst handelten: „So
wie die eingangs erwähnten Gruppe der Adoptiveltern
in den USA und in Deutschland andererseits zum
Beispiel, die aufklärt, vernetzt und ermutigt,
offen auch mit den Problemen, die eine Adoption
von Kindern aus einem fremden Kulturkreis mit
sich bringt, umzugehen.“
Die Preisverleihung ihres Transatlantischen
Ideenwettbewerbs verstehe die Körber-Stiftung
als Forum, zukunftsweisende Ideen für die
Gestaltung der Gesellschaft sichtbar zu machen
– und die Menschen dahinter. Der Wettbewerb
findet alle zwei Jahre statt.
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